ClamAV auf einer NSLU2 mit Debian (Test)
Wer einen File- oder E-Mailserver auf der NSLU2 betreibt hat vielleicht schonmal einen Gedanken an einen Virenscanner verschwendet. Für einen Befehlszeilescanner bietet sich ClamAV an, welches in der Paketverwaltung von Debian recht aktuell angeboten wird. Da im Internet noch keine Referenzen von ClamAV auf einer NSLU2 zu finden sind habe ich kurzerhand einen Selbsttest durchgeführt. Kurzerhand wurde das Paket wie folgt installiert:
Transmission auf der Slug
Transmission ist ein Bittorrent Client mit eingebauten Webinterface, welches keinen Webserver erfordert. Zur Zeit wird für Debian Lenny die Version 1.22 für die NSLU2, auch liebevoll Slug genannt, angeboten. Leider beinhaltet diese Version kein Webinterface und müsste somit nachgerüstet werden. Deswegen empfehle ich direkt die neueste Version von Transmission auf die NSLU2 zu kompilieren. Bei der NSLU2 mit einem ARM-Prozessor bei bescheidenen 266Mhz sollte man allerdings sich etwas Zeit reservieren oder alternativ einen Kasten Bier zur Seite stellen, die Angelegenheit wird etwas dauern.
PHP mit FastCGI nutzen
Nachdem ich für den kleinen Homeserver, auch liebevoll "Slug" genannt, euch die Installation der aktuellen Cherokee Webserver beschrieben habe, möchte ich euch nun die Nutzung von FastCGI ans Herz legen.
PHP mit FastCGI-Unterstützung steht für eine schnellere Bearbeitung von PHP-Code, wie man unschwer an dem "Fast" erkennen mag. Damit FastCGI auf der NS2LU genutzt werden kann, muss auch ein entsprechendes Modul installiert werden. Wenn wir schonmal dabei sind sollte das GD-Modul ebenfalls nicht fehlen, da dies Berechnungen von Grafiken mittels PHP weniger Rechnerintensiv durchführen kann. Wir installieren also wie folgt:
Cherokee Webserver auf der Slug
Cherokee ist ein schneller Webserver, mit umfassender Unterstützung. Leider wird unter Debian-Lenny eine stark veraltete Version angeboten, was einen eigenen build sehr reizvoll macht. Es gibt keine besonderen Installationsvorraussetzungen für den Cherokee Webserver.
In den folgenen Punkten erläutere ich das Kompilieren und die Installation des Webservers. Die Anleitung sollte sich generell auch für vollwertige Debiansysteme eignen.
Farbige Console unter Linux
Um in der Console eine bessere Übersicht zu erhalten, können auch als 'root' die Farben für die Dateiendarstellung angepasst werden. In der Datei /root/.bashrc sind folgende Zeilen einfach zu entkommentieren:
# export LS_OPTIONS='--color=auto'
# alias ls='la $LS_OPTIONS'
# alias ll='ls $LS_OPTIONS -l'
# alias l='ls $LS_OPTIONS -lA'